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Entschädigung für Verdienstausfall Corona durch Kinderbetreuung

20 Wochen Verdienstausfall für Alleinerziehende

Das Coronavirus stellt Alleinerziehende vor große organisatorische und finanzielle Probleme: Eltern müssen wegen Kita- und Schulschließungen sowie der Schließung von Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen wie Werkstätten und Tagesförderstätten die Betreuung ihrer Kinder selbst organisieren und können nicht mehr arbeiten.  Gleiches gilt, wenn Kinder die Einrichtungen nicht besuchen können. Erwerbstätige Personen, die ihr Kind selbst beaufsichtigen, betreuen oder pflegen müssen, können aufgrund einer behördlichen Schließung oder eines Betretungsverbots der Betreuungseinrichtungen (z.B. Kita, Schule oder Einrichtung für Menschen mit Behinderungen) deshalb einen Verdienstausfall erleiden und haben einen Entschädigungsanspruch. Für Alleinerziehende kann diese bei alleiniger Beaufsichtigung, Betreuung oder Pflege bis zu 20 Wochen betragen. Die Entschädigung beträgt 67 Prozent des entstandenen Verdienstausfalls der erwerbstätigen Betreuungspersonen , höchstens 2.016 Euro monatlich für einen vollen Monat. Die Auszahlung der Entschädigung übernimmt bei Arbeitnehmern für längstens sechs Wochen der Arbeitgeber. Der Arbeitgeber kann bei der von den Ländern bestimmten zuständigen Behörde einen Erstattungsantrag stellen. Also hier den Arbeitgeber noch einmal erinnern, nicht allen Arbeitgebern ist dies bekannt ! 

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